4 Jahre Thai-Fokus

2005


2006

Am 26. Dezember 2004 um 01:58 Uhr MEZ (07:58 Uhr Ortszeit in Thailand) hatte ein Tsunami mit eine Stärke von 9,1 auf der Richterscala weite Teile rund um Phuket, Pi Pi Island und Khao Lak verwüstet.
An diesem Tag wurde gerade mit Hochdruck an der ersten Ausgabe des neuen Thai-Fokus gearbeitet. Diesem tragischen Ereignis war demnach auch die 1.Titelseite gewidmet, ohne jeglichen Kommentar, nur mit einer Auflistung der betroffen Ortschaften.

Aller Anfang ist mühsam, und so hatte die erste Ausgabe, die am 10.Januar 2005 erschien, gerade mal 48 Seiten, davon lediglich 15 Farbseiten, der Rest war schwarz/weiß. Das Budget war bescheiden, der Thai-Fokus finanziert sich von jeher nur durch Anzeigenkunden. Bereits in der Aprilausgabe stieg die Anzahl der Farbseiten auf 28, ab der Mai Ausgabe wird das Magazin erstmals vollständig farbig. Der Thai-Fokus kommt erstmals nach Hua Hin.

Im Januar 2006 feiert der Thai-Fokus sein einjähriges Bestehen.
Der Juni 2006 war für uns ein ereignisreicher Monat. Seine Majestät der König feierte sein 60-jähriges Thronjubiläum, wir berichteten ausführlich darüber. Im Bereich Design gab es personelle Veränderungen, ab der Augustausgabe präsentierte sich der Thai-Fokus im neuen Outfit und erstmalig mit 56 Seiten. Im August das Jahrhundertereignis, nach fast 40-jähriger Planungs- und Bauzeit wird der neue Flughafen „Suvarnabhumi“ endlich seiner Bestimmung übergeben.

Der Thai-Fokus wird zum Unikat, die Headline wechselt an den Fuß der Titelseite (über einem Bild sei

2007
ner Majestät dem König darf nichts Kommerzielles stehen. Im Dezember bereichern wir das Magazin mit der Präsenz auf der Insel Koh Chang.

Das Jahr 2007 beginnt wiederum mit einem kleinen Jubiläum, im Januar wird der Thai-Fokus zwei Jahre alt. Der Koh Chang-Teil im Magazin wird zusehends größer, die Seitenanzahl erhöht sich erstmals auf 68 und der Einband des Magazins bekommt ein hochglänzendes Gewand, um jeglicher Art von Feuchtigkeit zu trotzen.

Im Januar gab es unter anderem zwei interessante Berichte zu lesen, aus Chiang Mai über die Begegnung mit malenden Elefanten, deren Bilder für die Versorgung der Dickhäuter an Kunstliebhaber verkauft werden und einem seltsamen Interview mit einem Wunderheiler aus Cha Am.

Mitte August gehe ich auf eine 7-tägige Reise durch den Isaan und berichte in zwei darauffolgenden Ausgaben ausführlich über meine Erlebnisse vorort. Mit beeindruckenden und außergewöhnliche Aufnahmen von einem Tempel in Sisaket, der aus Millionen leerer Flaschen errichtet wurde, entstand ein interessanter Bericht über diese faszinierende Gegend.
Vorwiegend geprägt waren die Ausgaben im Jahre 2007 von Berichten aus Kunst und Kultur, die Beiträge kamen größtenteils von Dr. Titus Leber, gastronomischen Novitäten und Reiseberichte, für die ich selbst verantwortlich zeichnete und informative Themen aus dem Bereich Gesundheit von Norbert Haberhauer. Beeindruckende Lifestyle Reportagen, wie zum Beispiel über Mao Zedong kamen von Günter Reichel.

2008
Gegen Jahresende 2007 ein wager Versuch, ein „Koh Chang Special“, erstmals in englischer Sprache zu produzieren, misslingt, das Magazin erscheint zwar, ist aber aufgrund unproffesioneller Mitarbeiter, die eigens für dieses Projekt verpflichtet wurden in Aufmachung, Fotos und Inhalt eine einzige Katastrophe. Ab Januar 2008 gerät der Thai-Fokus dadurch in leichte Schieflage. Intrigen von rachsüchtigen Mitarbeitern, von denen man sich trennen musste, Attacken von Mitbewerbern und die Unfähigkeit des Designers verschlechtern zunehmend das Gesamterscheinungsbild des Magazins. Professionelle Mitarbeiter sind auf die schnelle nicht aufzutreiben, ein Nervenkrieg beginnt. Erstmalig in der Geschichte des Thai-Fokus muss eine Ausgabe ausfallen, die Juni Ausgabe. Gerüchte über den Untergang sind in aller Munde. Improvisation ist angesagt. „Aushilfskünstler“ exibitionieren sich fortan mit den unterschiedlichsten Ansichten von Gestaltung und Design. Eine Lösung des Problems war vorerst nicht in Sicht.

Ich besann mich auf meine Lehrzeit als Reprofotograf und Lithograf und die Tatsache, das meine Kenntnisse auf diesem Gebiet ausreichen sollten, um ein einigermaßen brauchbares Magazin zu produzieren, allein die Technik, die im Jahre 1965 angewendet wurde, war nicht mehr zeitgerecht. Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Technik von heute zu erlernen. Nach einmonatigem Studium von Adobe Indesign Cs3 und dem damit verbunden Ausfall der September Ausgabe, habe ich die Gestaltung des Thai-Fokus ab Oktober selbst übernommen und hoffe, wieder eine einheitliche und gleichbleibene Linie für den Thai-Fokus gefunden zu haben.

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